Sie lieben Ihre Eltern, Großeltern oder einen anderen Menschen, der Ihnen am Herzen liegt. Und Sie möchten nur das Beste für sie.
Doch manchmal verändert sich der Alltag ganz leise. Plötzlich geht das Einkaufen nicht mehr alleine. Das Anziehen wird schwieriger. Die Vergesslichkeit nimmt zu. Der Arzttermin wird zur Herausforderung. Und Dinge, die früher selbstverständlich waren, lassen sich plötzlich nicht mehr ohne Hilfe bewältigen. Auf einmal stehen Sie selbst vor einer Aufgabe, auf die Sie niemand vorbereitet hat. Denn natürlich möchten Sie für Mama da sein. Für Papa. Für Oma. Für Opa. Aber da ist auch noch Ihr eigenes Leben. Ihre Familie. Ihre Kinder. Ihr Beruf. Ihr Partner. Ihre Freunde. Ihre eigenen Bedürfnisse.
Und trotzdem ist da dieses schlechte Gewissen.
„Eigentlich müsste ich heute noch zu Mama fahren.“ „Opa wartet bestimmt schon wieder auf seinen Kaffee.“ „Wer fährt Papa morgen zur Physio?“ „Wie bekomme ich eigentlich einen Pflegegrad?“ „Was mache ich, wenn sich Mamas Zustand weiter verschlechtert?“ „Wie soll ich das alles schaffen?“
Sie möchten helfen. Aber Sie können nicht überall gleichzeitig sein. Ich kenne diese Situation nicht nur aus meinem Beruf. Ich habe selbst erlebt, was es bedeutet, einen geliebten Menschen zu pflegen. Ich habe meinen schwer pflegebedürftigen Opa und meine an Demenz erkrankte Oma begleitet. Und ich habe 15 Jahre lang Menschen in der ambulanten Pflege begleitet – in Krankheit, im Alter, in schwierigen Lebenssituationen und oft auch in Einsamkeit.
Ich weiß deshalb, wie sehr das Älterwerden nicht nur das Leben eines Menschen verändert. Es verändert eine ganze Familie. Und ich weiß auch, wie viele ältere Menschen versuchen, ihren Angehörigen nicht zur Last zu fallen. Sie sagen: „Ach, das musst du doch nicht machen.“ „Du hast doch selbst genug zu tun.“ „Ich komme schon irgendwie zurecht.“ Aber manchmal brauchen sie eben doch jemanden. Jemanden, der einfach da ist.
Genau dafür gibt es Herzenszeit. Ich möchte Sie als Angehörige entlasten, ohne dass Sie dabei das Gefühl haben müssen, weniger für Ihre Liebsten da zu sein.
Ich schenke Ihrer Mutter Zeit. Ihrem Vater Gesellschaft. Ihrer Oma ein Stück Alltag. Ihrem Opa eine vertraute Begleitung. Ich fahre zum Arzt oder zur Physio. Ich gehe einkaufen. Ich koche. Ich trinke Kaffee und esse Kuchen. Ich gehe spazieren. Ich unterstütze im Alltag. Ich höre zu. Ich helfe dort, wo gerade Hilfe gebraucht wird.
Und während ich da bin, dürfen Sie einmal durchatmen. Ein paar Stunden nicht überlegen: „Wie geht es Mama?“ „Hat Papa heute gegessen?“ „Wann muss ich wieder hin?“
Ein paar Stunden einfach Ihr eigenes Leben leben. Ohne schlechtes Gewissen. Denn Sie geben Ihre Angehörigen nicht ab. Sie holen sich Unterstützung. Und genau das kann einen riesigen Unterschied machen.
Herzenszeit möchte Lebensqualität zurückgeben – für Senioren und für ihre Angehörigen.
Mehr Sicherheit. Mehr Selbstständigkeit. Mehr gemeinsame Zeit. Weniger Druck. Weniger schlechtes Gewissen. Damit das Leben für alle ein bisschen leichter wird.
Herzenszeit – Alltagshilfe für Senioren. Weil sich kümmern nicht bedeuten muss, alles alleine zu tragen.